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Donnerstag, 26. September 2019

Bananen Haferflocken Kekse

Zutaten:

2 Bananen

100 g Haferflocken


Zubereitung:

Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken.

Haferflocken hinzufügen und beides vermengen.

Aus der Mischung kleine Kugeln formen, diese auf einem Backblech verteilen (bei Wunsch flachdrücken) und für 15-20 Minuten in den Ofen geben.

Guten Appetit!



Montag, 9. September 2019

Blätterteigschnecken

Zutaten:
1 Rolle Blätterteig
1 Schmand (Kräuterfrischkäse oder ähnliches)
100 g geriebener Käse
1 Packung Würfelschinken

Alternativen/Varianten:
Alternativ zum Schinken schmeckt Lachs auch gut. Dazu schmeckt mir persönlich eine Bärlauchcreme (z. B. von Buko) gut. Andere Kombinationen habe ich selbst nicht probiert. Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr kombiniert habt.

Einkaufstipp:
Wer nicht gerade Käse frisch reibt, wird vermutlich eher eine 200 g Packung Käse holen. Überlegenswert ist also gleich für 2 Bläche Zutaten zu holen, etwa für 1x Schinken und 1x Lachs.

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad vorheizen.
Die Blätterteigrolle ausrollen und als erstes den Schmand verteilen. Achtet darauf, dass auch die Ränder genug abbekommen, sonst sind die Schnecken entsprechend "mager".
Als nächstes den Schinken/Lachs darauf verteilen.
Abschließend den geriebenen Käse verteilen.

Jetzt kommt es ans Rollen. Es gibt 2 Varianten: 1. Vom kurzen Ende zu rollen, was weniger Schnecken gibt, dafür sind sie breiter. Etwa 10 Stück. Oder 2. die lange Seite zu rollen. Ist etwas umständlicher zu rollen, weil es lang ist, gibt dafür  kleinere Rollen und mehr. Etwa 16 Stück.

Ich ziehe viele kleinere Schnecken vor und schneide meist etwa so dich wie etwa von der Daumenspitze bis zu meinem ersten Daumenglied, was auf 16-18 Schnecken hinausläuft. Die Schnecken sollten mit Abstand zueinander auf dem Backblech verteilt werden, da sie noch aufgehen.

Die Schnecken kommen für etwa 15 Minuten in den Ofen, je nach dem, wie braun man die Schnecken gerne haben möchte.

Die Schnecken können kalt und warm gegessen werden.

Guten Appetit!

Schnecken mit Würfelschinken:

 

Lachsschnecken:


Mittwoch, 28. Juni 2017

Kirschen

Einer unserer Assistenzärzte hat einen Kirschbaum (eigentlich sein Vater) und er kam schon die letzten Tage immer wieder mit Kirschen. Ich habe ihm gesagt, ich würde ihm eine größere Menge abnehmen und Marmelade daraus machen. Selbstverständlich bekommt er ein Glas davon ab.

Heute hat er mir dann einen Korb mitgebracht. Ich habe ihn zuhause gewogen. Korb und Kirschen: 10,1 kg.

Eine liebe Kollegin hat mir geholfen, den Korb zum Parkplatz zu bringen und mir vom Haupteingang ein Taxi dort hin bringen lassen. Das war am einfachsten, zumal es heute immer wieder regnet. Die paar Treppen vom Taxi in meine Wohnung waren dann nicht mal so schwer.

Einige Hand voll habe ich genommen und ins Waschbecken gelegt, Wasser einlaufen lassen und gewaschen. Dann die Stiele entfernt. Natürlich mussten auch die Kerne raus. Ich habe kein Gerät dafür und habe mich letztlich für das einfachste entschieden: meine Finger. Bevor ich richtig los legte, hatte ich noch den Einfall, mein graues T-Shirt gegen ein älteres orangenes zu wechseln. Guter Einfall. Ehe ich alles sinnvoll hingestellt hatte bekam der Boden gleich als erstes einige Tropfen ab, als nächstes kam die Wand, mein T-Shirt und meine Finger natürlich.

Ich überlegte, ob Blut in größeren Mengen als ein simpler Schnitt auch so sehr färbt. Verwarf dann aber den Gedanken, einen unserer Ärzte zu fragen als mir einfiel, dass sie ja ohnehin Handschuhe tragen bei Operationen.

Frage: Warum tragen Ärzte bei Operationen Handschuhe?
Antwort: Um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen.

Im Grunde dachte ich aber beim Entkernen an Rorschach aus Watchmen. Der Comedian wird umgebracht. Er hat als Zeichen einen Button mit einem gelben Smiley. Der Smiley bekommt während des Mordes einen markanten Blutfleck ab. Der Smiley, so verändert, ist damit eines der bekanntesten Zeichen sowohl vom Buch als auch vom Film. Wobei der Smiley im Film etwas anders befleckt ist als im Buch. Rorschach findet den Smiley und geht damit zu seinem Kollegen (kann man sagen Freund?) Daniel Dreiberg. Daniel ist nicht zuhause, also bricht Rorschach einfach in die Wohnung ein und isst außerdem eine Dose mit gebackenen Bohnen. Als Daniel nachhause kommt, zeigt Rorschach ihm den Smiley und es kommt zu folgendem Dialog:

Rorschach: Daniel, sieh mal.
Daniel Dreiberg: Ist das Bohnensaft?
Rorschach: Menschlicher Bohnensaft. Der Button ist vom Comedian. Das Blut auch. Er ist tot.

Rorschach: Daniel, look at this.
Daniel Dreiberg: Is this bean juice?
Rorschach: Human bean juice. Badge belonged to the Comedian. Blood, too. He's dead.

Sonntag, 31. Mai 2015

M&M: Rezept zum Verlieben

Liebe Leserinnen und Leser,

nach den Löwenzahn-Rezepten, wenn es letzten Monat auch wohl passender gewesen wäre, scheint mir, dass der Film „Rezept zum Verlieben“ eine gute Ergänzung ist. In dem Film aus dem Jahr 2007 mit Catherine Zeta-Jones und Aaron Eckhart in den Hauptrolle wird nämlich viel gekocht!

Kate (Catherine Zeta-Jones) ist die Chefköchin in einem Restaurant und außerdem absolute Perfektionistin. Doch auch wenn sie hohe Maßstabe an sich und ihr gekochtes Essen hat, kann sie Kritik an ihrer Person oder ihrem Essen überhaupt nicht gut ab. Das geht so weit, dass ihre Chefin Paula (Patricia Clarkson) sie schließlich zu einem Therapeuten schickt.

Ihre perfekt durchorganisierte Welt wird schließlich auf eine harte Probe gestellt, als ihre Schwester und desseren 9 Jahre alte Tochter, Zoe (Abigail Breslin), einen Autounfall haben. Nur Zoe überlebt und Kate beschließt das Mädchen zu adoptieren. Kate gibt sich große Mühe, Zoe mit außergewöhnlichem Essen zu verwöhnen. Dabei vergisst sie offenbar, dass Kinder nicht unbedingt extravagante Dinge essen wollen. Zu allem Überfluss wird Kate in der Küche ein neuer Koch als Unterstützung zur Seite gestellt: Nick (Aaron Eckhart). Nick hat einen ganz anderen Stil zu Kochen (mit Musik!) und sprüht vor Begeisterung und Leidenschaft. Natürlich passt das Kate so gar nicht in den Kram. Es braucht seine Zeit, bis Nick nicht nur das Essen erwärmt hat, sondern auch Kate's Herz. Ein entscheidender Moment ist sicherlich, als Zoe einmal das Restaurant und die Küche besucht und Nick es mit Spaghetti schafft, das Mädchen endlich mit Genuss zum Essen zu bewegen.

Paula ist schließlich so zufrieden mit Nicks Arbeit im Restaurant, dass sie ihm das Angebot macht, Kate als Chefköchin abzulösen. Wird Nick das Angebot annehmen und was hält Kate von der Möglichkeit, eventuell nicht mehr die Nummer 1 in der Küche zu sein?

„Rezept zum Verlieben“ ist ein Remake des Films „Bella Martha“ aus dem Jahr 2001. Die Namen sind anders und das Ende ebenfalls. Mir persönlich gefällt das unmittelbare Ende von „Rezept zum Verlieben“ besser. Das Ende von „Bella Martha“ ist mir etwas zu sehr fantastisch, wenn auch nicht völlig unrealistisch. Catherine Zeta-Jones hat als Vorbereitung auf den Film einen Abend als Bedienung in einem Restaurant gearbeitet. Natürlich mussten Catherine Zeta-Jones und Aaron Eckhart außerdem lernen, wie sie „professionell“ z. B. Gemüse schneiden und Bratgut in Pfannen wenden. Im Making-Of sagt Aaron Eckhart, dass Szenen, in denen sie Kochen und Dialog zu sprechen hatten besonders schwer waren. Einerseits professionell aussehen, was schwer genug ist für jemanden, der es eben nicht als Profi macht und gleichzeitig Text aufsagen, war nicht immer so leicht, wie es für den Zuschauer aussehen mag.

Ein manchmal etwas trauriger, meist aber sehr humorvoller Film über ein bisschen Kochen und Küche, vor allem aber über Familie und das Leben, wie es (leider) nicht im Kochbuch steht. Sicher wünschen wir alle uns mit Kate, dass wir in manchen Situationen eine Art Kochbuch für das Leben hätten, damit wir uns danach einfach richten können, statt unser eigenes Rezept Lebenssituationen zu finden.

Natürlich hat der Film durch „Nick“ einige Lieder, die angespielt werden. Für die tatsächliche Filmmusik war ansonsten Philip Glass verantwortlich. Wobei ein Thema immer wieder zu hören ist, das von Mark Isham aus dem Film „Das Haus am Meer“ (Life As A House), nämlich die Melodie des Liedes „Building A Family“. Mir gefällt die Melodie sehr. Es ist eines meiner zwei absoluten Lieblingsstücke aus dem Soundtrack Album. In „Rezept zum Verlieben“ kommt die Melodie aber so oft vor, dass ich fast das Gefühl habe, der Film würde so gut wie nur diese Melodie und von „Nick“ gespielte Musik haben. Bei allem Respekt vor Philip Glass, zumal es sicher nicht seine Schuld ist, sondern letztlich die Entscheidung des Regisseurs, aber ich höre kaum bewusst Melodien von ihm heraus, wenn ich den Film ansehe.

Bis zum nächsten Blog,
sarah