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Freitag, 29. Januar 2016

M&M: Gridlock'd - Voll drauf!

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Jahresende oder zum Jahresanfang scheint ein Film wie „Gridlock'd - Voll drauf!“ aus dem Jahr 1997 recht passend. Der Film handelt von den beiden Musiker Spoon (Tupac Shakur) und Stretch (Tim Roth), die zum Jahreswechsel auf Entzug gehen wollen, um weg von den Drogen zu kommen. Die Idee dazu kommt ihnen, als sie Cookie (Thandie Newton), das dritte Mitglied der Gruppe, nach einer Überdosis ins Krankenhaus bringen müssen. Sie beschließen, dass das Leben so nicht weiter gehen kann. Also, auf geht’s.

Doch der Entzug stellt sich schwerer heraus als die beiden ahnen. Sie werden von einer Stelle zur nächsten geleitet und müssen diverse Anträge stellen und Bedingungen erfüllen. Gleichzeitig werden sie von Gangstern gejagt und schließlich ist auch die Polizei hinter ihnen her.

Howard Hesseman spielt nur eine eher kleinere Nebenrolle als blinder Mann. Aber dieser Mann ist mehrmals in entscheidenden Momenten da und kann Spoon und Stretch helfen. Entsprechend wird schon in einem Thema auf imdb.com im Forum zu diesem Film diskutiert, was für eine Rolle Howard Hesseman hat. Zumindest scheint er eine Art Schutzengel für die beiden zu sein.

Insgesamt ist Gricklock'd für mich eine nette, kurzweilige Komödie. Vor allem Tim Roth und Tupac Shakur spielen gut miteinander. Ich weiß nicht, wie realistisch der Film ist, im Bezug auf Entzug und die vielen Probleme, die die beiden im Film überwinden müssen. Dass das amerikanische Gesundheitssystem eher schlecht ist, ist allgemein bekannt. Ich denke, unabhängig vom Wahrheitsgehalt des Films, kommt dieser Umstand in diesem Film durchaus zum Ausdruck. Anders als in Filmen wie z. B. „John Q“, wo eher das Drama des amerikanischen Gesundheitssystems dargestellt wird, wird es hier auf unterhaltsame witzige Weise genutzt.

„Gridlock'd“ ist einer der letzten Filme mit Tupac Shakur. Ich kann mich nur den Meinungen anderer Leute im Internet anschließen, dass die Welt durch seinem viel zu frühen Tod einen talentierten Schauspieler verloren hat.

Bis zum nächsten Blog,
sarah

Samstag, 19. Dezember 2015

Glückskekse

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bin zu Silvester immer bei gewissen Freunden und bringe bei der Gelegenheit immer gerne eine Kleinigkeit mit. Mittlerweile bringe ich immer Knicklichter (gibt’s in jedem guten 1-Euro-Shop) und habe vorletztes Jahr und das Jahr davor gebrannte Nüsse gemacht. Jahre davor überlegte ich mir einmal, dass ich Glückskekse selbst machen könnte. Dem reinen Rezept nach sind sie recht einfach zu machen. Meine Schwester, die geübter ist im Backen, half mir dabei das Eigelb und Eiweiß zu trennen und später die einzelnen Kekse auf das Blech zu bringen und wieder vom Blech zu nehmen. Der wirklich schwierige Teil dabei ist, dass man schnell arbeiten muss, da der Teig einerseits eine gewisse Festigkeit haben muss, um die Kreise, die man auf das Backblech packt, in die typische Form zu bringen und man muss ja noch den Zettel reinlegen. Andererseits sind die Kekse frisch aus dem Backofen sehr heiß und wenn man zu lange wartet, sind sie hart und man kann sie nicht mehr richtig formen.

Ich weiß nicht mehr, welches Rezept ich tatsächlich benutzt habe, aber das folgende von chefkoch.de ist ein Beispiel, wie es typischerweise gemacht wird. Ich spare mir das Kopieren vom Rezept hier rein und gebe euch lieber einfach den Link:


Die Sprüche dazu würde ich vorher schon aussuchen, entweder per Hand schreiben oder am Computer und dann ausdrucken und ausschneiden. Ich weiß nicht mehr, welche Sprüche ich benutzt habe. Es gibt bei der Suchmaschine eurer Wahl bestimmt viele Seiten mit Sprüchen für Glückskekse. Sucht euch einfach Sprüche, die euch ansprechen.

Eine kleine Anmerkung zu meinen Keksen habe ich noch: ich wollte natürlich vor meinem Besuch bei den Freunden einen Testlauf (oder eher Testbacken) machen. Also habe ich ein paar Kekse nur für uns als Familie gemacht, aber schon auch mit den Sprüchen in den Keksen. Eine kleine Schale mit den Keksen hatte ich dann im Wohnzimmer stehen und mein Vater, der von den Keksen nichts wusste, sah sie und steckte sich einen komplett so wie er war in den Mund. Ich schrie entsetzt auf, dass da noch ein Stück Papier drin wäre! Er fummelte mit dem Finger das Papier aus seinem Mund und warf es ohne einen weiteren Blick darauf in den Mülleimer. Nach diesem Erlebnis warnte ich an Silvester meine Freunde und jeden, der nach den Keksen griff, dass diese auch einen Zettel enthielten. Anders als für meinen Vater, schien das für die Freunde ganz selbstverständlich und sie aßen ihren Keks mit der entsprechenden Vorsicht. ;-)

Bis zum nächsten Blog,
sarah