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Sonntag, 25. März 2018

Hello darkness, my old friend


Mittwoch, 16. August 2017

Sarahs Tagebuch 16. August 2017

Heute morgen Taubenkadaver auf Bürgersteig.

Wenn Rorschach ähnliches schreibt hat es, wenn auch auf sehr düstere Weise, ein bisschen was Poetisches. Zumindest beim Lesen oder es im Film gesprochen zu hören. Aber es ist rein gar nichts poetisches in der Realität.

Hatte seit 12 Stunden nichts gegessen und getrunken. Essen war nicht das Problem. Auch wenn ich nach dieser Zeit doch langsam Hunger bekam. Wirklich störend fand ich, nichts trinken zu dürfen wegen der Blutabnahme. Da es für einen Allergietest war, bin ich mir nicht mal sicher, ob ich wirklich hätte nüchtern sein müssen heute Morgen. Die Frau fragte mich, ob es für den Allergietest ist. Ich sagte ihr ja und fragte, ob es einen Unterschied macht zu anderen Blutabnahmen. Natürlich, dachte ich sofort, dumme Frage. Sie bestätigte mir dann auch, dass andere Werte abgefragt würden.

Dachte kurz daran, nachhause zu fahren und der Stadt zu schreiben wegen der Taube. Dachte auch daran, die Taube einzusammeln und zum Park zu bringen, wie zu Silvester schon die Amsel. Fuhr dann doch direkt in die Stadt. In manchen Momenten sind andere wohl egal. Die Taube war sowieso tot und ihr nicht mehr zu helfen. Erst ein wenig Geld holen, dann zum Bäcker. Zwei Franzbrötchen (Blätterteigschnecken mit Zimt) zu holen und einen warmen Kakao. Der Bäcker ist in einem Einkaufszentrum mit vielen Geschäften. Gegen 8:30 Uhr als ich dort war, war ein Ausgang, den ich nehmen wollte noch zu und viele der Geschäfte noch nicht auf. Ein Mann war vor mir zu dem Ausgang gegangen und informierte mich, dass er zu wäre. Also ging ich einen anderen Weg raus und an einer Baustelle vorbei. Es waren schon Arbeiter am Werk. In einer Lautstärke, dass ich meinen mp3-Player ausschaltete bis ich halb auf dem Weg die Rolltreppe runter war. Ich schaute auf meine Zeit-Anzeige vom mp3-Player: 1 Minute 07 Sekunden. Ich hatte nicht einen einzigen Ton von „The Sound of Silence“ von Disturbed gehört und das, obwohl ich die Lautstärke auf die höchste Stufe gestellt hatte. Soviel zu the sound of silence (der Klang der Stille), dachte ich auf der Rolltreppe.

Auf der mittleren Ebene war eine junge Frau vor mir mit einer Jacke an, auf der hinten alles in großen Buchstaben „DON'T TALK TO ME“ (Sprich nicht mit mir) stand. Ich widerstand der Versuchung ihr „Tut mir leid.“ zu sagen. Sie wirkte in keiner Weise aggressiv und war freundlich genug, auf der mittleren Ebene zu bleiben, um eine zu rauchen, im Gegensatz zu anderen Leuten, die in der Rauch freien Zone unten rauchen. Nicht meine Art, Fremde anzusprechen.

Rorschach's Journal: October 12, 1985:
Dog carcass in alley this morning. Tire tread on burst stomach. The city is afraid of me. I have seen it's true face. The streets are extended gutters and the gutters are full of blood and when the drains finally scab over all the vermin will drown. The accumulated filth of all their sex and murder will foam up about their waists and and all the whores and politicians will look up and shout, “Save us!” and I'll whisper... “No.“

Rorchachs Tagebuch: 12. Oktober 1985:
Heute morgen Hundekadaver in Gasse. Reifenprofil auf aufgeplatztem Bauch. Die Stadt hat Angst vor mir, ich kenne ihr wahres Gesicht. Die Straßen sind Rinnsteine. Und diese Rinnsteine sind voller Blut. Und wenn die Gullies schließlich verstopfen, ersäuft all das Ungeziefer. Der dreckige Morast aus Sex und Mord wird ihnen bis zur Hüfte gehen. Und all die Huren und Politiker werden aufblicken und rufen: „Rette uns!“ Und ich werde flüstern: „Nein.“

Freitag, 26. Mai 2017

Disturbed: The Sound Of Silence

Eine neue Version eines Klassikers. Danke Lisa, mich darauf aufmerksam zu machen.

Hier ist der Link zum offiziellen Musikvideo: https://www.youtube.com/watch?v=u9Dg-g7t2l4

The Sound Of Silence

Hello darkness, my old friend
I've come to talk with you again
Because a vision softly creeping
Left its seeds while I was sleeping
And the vision that was planted in my brain
Still remains
Within the sound of silence

In restless dreams I walked alone
Narrow streets of cobblestone
'Neath the halo of a street lamp
I turned my collar to the cold and damp
When my eyes were stabbed by the flash of a neon light
That split the night
And touched the sound of silence

And in the naked light I saw
Ten thousand people, maybe more
People talking without speaking
People hearing without listening
People writing songs that voices never share
And no one dared
Disturb the sound of silence

Fools, said I, you do not know
Silence like a cancer grows
Hear my words that I might teach you
Take my arms that I might reach you
But my words, like silent raindrops fell
And echoed in the wells of silence

And the people bowed and prayed
To the neon god they made
And the sign flashed out its warning
In the words that it was forming
And the sign said, the words of the prophets are written on the subway walls
And tenement halls
And whispered in the sounds of silence